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Hinterm Tellerrand geht’s weiter: Businessforum der Wirtschaftsjunioren Lüdenscheid und Südwestfalen feierte Premiere

Speeddating beim ersten Businessforum der Wirtschaftsjunioren Lüdenscheid und Südwestfalen.

Hinterm Tellerrand geht’s weiter: Businessforum der Wirtschaftsjunioren Lüdenscheid und Südwestfalen feierte Premiere

Der Andrang auf das erste überregionale Businessforum der Wirtschaftsjunioren Lüdenscheid und Südwestfalen, das kürzlich in Drolshagen stattgefunden hat, war groß. Mit der im Rahmen einer Veranstaltung der Wirtschaftsjunioren Deutschland entwickelten Idee trafen die Initiatoren genau ins Schwarze. „Uns ist aufgefallen, dass sich Junioren einerseits über ihre Kreisgrenzen hinweg vernetzen wollen und andererseits einen intensiven fachlichen Austausch suchen, der aber aufgrund der großen Personenanzahl bei vielen Veranstaltungen nicht selten zu kurz kommt“, erklärt Thorsten Kißling, Projektleiter des Businessforums. Daher wurde bei der Konzeption des ersten überregionalen Businessforums die Teilnehmerzahl auch bewusst auf max. 30 Personen begrenzt.

Unter dem Motto „Hinterm Tellerrand geht’s weiter“ wählten die Organisatoren für die Premiere dieser Veranstaltungsreihe ein Thema, das nahezu allen Unternehmern und Führungskräften unter den Nägeln brennt: „Personal und Führung 4.0“. Denn in Zeiten der Digitalisierung, so die designierte Sprecherin der WJ Lüdenscheid Stephanie Hertwig-Kißling, stellen sich viele Fragen: Sind wir als deutscher Mittelstand für die digitale Transformation gerüstet? Welchen Herausforderungen steht das Management gegenüber? Wie müssen Arbeit und Führung im Zeitalter der Industrie 4.0 organisiert werden? Referent Thomas Kleb, Geschäftsbereichsleiter Corporate Services und Mitglied der Geschäftsleitung der Heinrich Georg GmbH in Kreuztal, ging in seinem Impulsvortrag auf verschiedene zukünftige Herausforderungen ein und präsentierte auch gleich Ideen, wie man diesen begegnen kann. Wichtig sei vor allem, die Macht alter Routinen und Erfahrungen zu brechen. Ansätze hierfür finden sich in den Experimentierfeldern Diversity, System, Struktur und Kultur. Beispielsweise können sich Unternehmen bewusst für Andersdenker öffnen und die Ideen und Potenziale ihrer Mitarbeiter besser nutzen. Dabei ist vor allem die Führungsebene gefordert. Als Verband für Unternehmer und Führungskräfte war dies für die Wirtschaftsjunioren natürlich besonders interessant, und so wurde anschließend ebenso lebhaft wie konstruktiv diskutiert. Dabei wurden auch eigene Führungspraktiken auf den Prüfstand gestellt und intensiv Erfahrungen und Fachwissen ausgetauscht.

Doch bevor der fachliche Teil des Abends startete, absolvierten die teilnehmenden Wirtschaftsjunioren der Kreise Lüdenscheid und Südwestfalen zunächst ein Speeddating. „Das war eine großartige Idee, ich hätte mich mit vielen Teilnehmern gerne noch länger unterhalten“, betonten alle Beteiligten. „Und genau das wollten wir erreichen“, freut sich Claudia Polzin, eine der Mitorganisatorinnen, und führt aus: „Mit dem Speeddating wurden Anknüpfungspunkte geschaffen, auf die man nach dem Impulsvortrag und der fachlichen Diskussion im Rahmen des gemütlichen Ausklangs wieder zurückkommen konnte.“

Der große Erfolg des ersten Businessforums bestärkt das Organisationsteam in ihrem Konzept. „Wir werden uns bald zusammensetzen, um das erste Forum zu reflektieren und dann auch direkt mit den Planungen für das zweite zu beginnen“, erklärt Kißling.

Lüdenscheid im September 2019
Text + Bild: Wirtschaftsjunioren Südwestfalen e.V.
Von | 2019-09-26T16:59:39+02:00 26. September 2019|Kategorien: Allgemein|0 Comments